LinkedIn Insight Tag — consent fix
Der LinkedIn Insight Tag (snap.licdn.com/li.lms-analytics/insight.min.js) lädt vor der Einwilligung und setzt Tracking-Cookies (bcookie 2 Jahre, bscookie 1 Jahr). LinkedIn nutzt diese Daten für Conversion-Tracking und Retargeting von LinkedIn-Anzeigen.
Domains
snap.licdn.comlicdn.comlinkedin.com
Cookies
Das LinkedIn Insight Tag setzt das bcookie (2 Jahre gültig) und das bscookie (1 Jahr gültig), um das Besucherverhalten zu verfolgen. Wenn dieses Skript geladen wird, bevor ein Besucher Ihren Cookie-Banner akzeptiert hat, teilen Sie personenbezogene Daten und Website-Aktivitäten ohne Erlaubnis mit LinkedIn. Da dieses Skript für Retargeting und Werbemessungen verwendet wird, fällt es in die strengste DSGVO-Kategorie (Marketing).
Warum das LinkedIn-Tag zu früh geladen wird
Das LinkedIn Insight Tag wird meist über den Google Tag Manager (GTM) implementiert. Das Problem entsteht oft, weil sich Marketer blind auf den Google Consent Mode v2 verlassen.
Im Gegensatz zu Google Ads-Tags unterstützt LinkedIn den automatischen Consent Mode v2 nicht vollständig. Wenn Sie den Trigger im GTM einfach auf All Pages belassen, wird LinkedIn sofort geladen — unabhängig vom Status Ihres Cookie-Banners.
Die Lösung: Hartes Blockieren über GTM
Da LinkedIn keinen cookielosen "Ping-Modus" wie Google hat, ist die einzige korrekte Lösung, das gesamte Tag zu blockieren, bis eine ausdrückliche Einwilligung vorliegt.
Fügen Sie einen Ausnahme-Trigger im GTM hinzu
Befolgen Sie diese genauen Schritte in Ihrem GTM-Workspace:
- Öffnen Sie Ihr LinkedIn Insight Tag.
- Gehen Sie zum Abschnitt Trigger.
- Klicken Sie auf Ausnahme hinzufügen.
- Klicken Sie auf das +-Symbol, um einen neuen Trigger zu erstellen.
- Wählen Sie den Triggertyp Benutzerdefiniertes Ereignis.
- Geben Sie als Ereignisname
.*ein und aktivieren Sie Übereinstimmung mit regulärem Ausdruck verwenden. - Wählen Sie Einige benutzerdefinierte Ereignisse.
- Legen Sie die Bedingung fest:
Consent State — marketing_storageist nicht gleichgranted(oderad_storage, je nach Ihrer CMP-Konfiguration). - Speichern Sie den Trigger und veröffentlichen Sie Ihren GTM-Container.
Alternative: Sie können auch die integrierten Zustimmungseinstellungen von GTM verwenden (Erweiterte Einstellungen > Zustimmungseinstellungen > Zusätzliche Einwilligung für die Tag-Auslösung erforderlich > marketing_storage), aber ein Ausnahme-Trigger ist in der Praxis oft robuster, da er als harte Blockade fungiert.
Überprüfung
Verlassen Sie sich auf den Network-Tab Ihres Browsers, um zu sehen, ob das Skript wirklich blockiert wird.
- Öffnen Sie Ihre Website in einem Inkognito-Fenster.
- Ignorieren Sie den Cookie-Banner (klicken Sie nichts an).
- Öffnen Sie die Entwicklertools (F12) und navigieren Sie zum Network-Tab.
- Suchen Sie nach
snap.licdn.com. Es dürfen absolut keine Skripte von dieser Domain geladen werden.
Sind Sie unsicher, ob die Anpassung funktioniert hat, oder möchten Sie ausschließen, dass andere Skripte noch Daten leaken? Führen Sie einen kostenlosen Scan mit ConsentChecker.eu durch, um sofortige Gewissheit zu erhalten.
Quellen
Noch kein CMP?
Eine Cookie-Management-Plattform (CMP) verwaltet die Einwilligung automatisch für LinkedIn Insight Tag und andere Tracker — inklusive der korrekten GTM-Integration.
Eigene Website prüfen
Scannen Sie Ihre Website kostenlos, um zu sehen, ob LinkedIn Insight Tag (oder andere Tracker) vor der Einwilligung lädt.
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